F1: Wofür werden Zentrierbohrer verwendet? Kann ich damit direkt tiefe Löcher bohren?
A: Zentrierbohrer dienen hauptsächlich dazu, Pilotzentrierkerben zu erzeugen, um zu verhindern, dass Spiralbohrer beim Bohrvorgang abweichen. Sie eignen sich nicht zum direkten Bohren tiefer Löcher. Sie werden häufig zur Bearbeitung von Mittellochern an Wellenwerkstücken in Drehmaschinen eingesetzt und dienen als Vorpositionierungswerkzeuge für verschiedene Zerspanungsoperationen. Unsere Standard-Zentrierbohrer entsprechen nationalen sowie ANSI-Normen. Weitere Spezifikationen finden Sie auf unserer Website www.cndrills.com.
F2: Meine Zentrierbohrer verschleißen schnell und neigen beim Bohren von Edelstahl sowie von 45#-Stahl leicht zum Überhitzen. Wie kann ich dieses Problem beheben?
A: Edelstahl neigt während der Zerspanung zur Kaltverfestigung. Wir empfehlen, die Spindeldrehzahl zu verringern, kontinuierlich Schneidflüssigkeit zuzuführen und auf Trockenbearbeitung zu verzichten. Achten Sie außerdem auf einen gleichmäßigen Vorschubdruck und vermeiden Sie übermäßigen Druck auf das Werkzeug. Unsere Zentrierbohrer bestehen aus hochwertigem Schnellarbeitsstahl. Für die Massenbearbeitung von Edelstahl sind auch beschichtete, kundenspezifische Varianten erhältlich, die die Verschleiß- und Hitzebeständigkeit verbessern.
F3: Worin besteht der Unterschied zwischen Zentrierbohrern vom Typ A und vom Typ B? Wie sollte ich mich entscheiden?
A: Zentrierbohrer des Typs A besitzen keine schützende Senkung und eignen sich für die übliche Bearbeitung von Mittellöchern. Zentrierbohrer des Typs B verfügen hingegen über eine schützende Senkung, wodurch abgeschrägte Mittellöcher entstehen, die bei Kollisionen Beschädigungen vermeiden. Wählen Sie Typ B für Wellenteile, die einer Wärmebehandlung unterzogen werden und langfristig eingesetzt werden sollen. Für einfache Positionieraufgaben ist Typ A die geeignete Wahl. Ein vollständiges Sortiment an Größen liegt vorrätig und steht zur Anfrage bereit.